UNDSONSTSO#12: Im Haus der Presse.
Gestern war es wieder einmal soweit. Wie jeden ersten Donnerstag im Monat: “Kein Netzwerken, kein Open Mic, kein Plattform- oder Kreativwirtschaftsblablabla … Und doch irgendwie, nur ohne Worthülsen. Einfach eine Frage und immer zwei neue Antworten, um das kreative Dresden und seine ideenreichen Macher kennen zu lernen.” Undsonstso eben.
Gestern mit Vorträgen über Sinn und Unsinn von Paid Content auf Verlagsportalen (Referent SZ-Online Chef Thomas Schulz-Homberg) sowie über die Gründung eines Plattenlabels (Uncanny Valley). Beides spannende Themen mit unterschiedlichen Referendartypen und Problematiken. Während der SZ-Chef versuchte den circa 50 Anwesenden zu verdeutlichen, warum man für Qualitätsjournalismus auch mal fünf Euro zahlen kann/sollte, zeigten uns die jungen Labelgründer wie man die gute alte schwarze Plastikscheibe an den Mann bringen kann. Wenn auch mit kleiner Stückzahl und mehr Enthusiasmus als aus Profitinteresse.
Wie auch immer, spannend wars. Gute Diskussionen mit den Referenten bis spät in die Nacht und natürlich auch die Gelegenheit über Dresdens Dächer zu schweifen, machten USS zu einem gelungenen Abend. Tweets zum Abend kann man nachlesen über #uss12. Und wer war diesmal alles so da? Gesichtet wurden Mitarbeiter von Cromatics (der PAINT CLUB startet am 09.09. !!), queo (haben eine Menge neue Mitarbeiter eingestellt), Dresden Exists (bekommen gerade eine nagelneue Website), Intolight (werden die visuellen Künstler bei der Uncanny Valley Releaseparty sein), MDR, T-MMS (arbeitet gerade gaaanz geheim mit Rupert Murdoch zusammen), und vielen Anderen. Dann bis zum nächsten Mal – vielleicht auch mit Ihnen! -vt

Impressionen dazu hier.



Ich emfand die Vortragsweise von Thomas Schulz-Homberg sowie seine Antworten in der Fragerunde sehr souverän und kurzweilig und danke an dieser Stelle für diesen offenen und ehrlichen Einblick in die Probleme und Chancen der Zeitungsbranche.
Der im Vorfeld von mir freudig erwartete Vortrag von Uncanny Valley blieb dafür für mich hinter meinen Erwartungen zurück. Zu theoretisch, zu selbstverliebt und musikalisch zu ruhig, wo die Jungs doch eigentlich mit ihrem Dresdner Background hätten so viel mehr akustische Unterhaltung bieten können. Schade. Aber ich denke das holen sie locker bei der Release-Party raus. Termin steht im Kalender.
Danke an das Orga-Team und den fantastischen Blick aus Schulz-Hombergs Penthouse über Dresden.
Vielen Dank Ron, für Deinen Kommentar.
[...] Rekapituliert wurde das schon ganz hübsch vom queo-Mitarbeiter Tino Göbel in seinem privaten Blog der Dresdner Kreativagentur-Szene: SPUTNIK DRESDEN. [...]
… wie immer hervorragend. Je enger desto kreativer – im Gegensatz zum Grassi-Museum, wo sich die Zuhörer im Saal verloren.
Weiter so und bald in der Garage bei Maschinenöl, Estrich und sonst so